21.01.2010

200. Tag

Wir haben den 200sten Tag vollgemacht. Und nun sind wir wieder daheim in Deutschland.

Um euch ein klein wenig auf den Stand der Dinge zu bringen, hier einer der letzten Blockeinträge über unsere Reise nach Kanada.

Etwa 6 Monate, oder genau 200 Tage waren wir unterwegs.
Es war super so viele verschiedene Seiten von Kanada kennenzulernen und neue Erfahrungen zu sammeln.

Nun ja… jetzt aber zu den letzen Tagen:

Es wurde im Zimmer wieder wärmer, nachdem die Heizung wieder angemacht wurde. Dafür blieb die Lautstärke der auf der Straße feiernden Leute.
Der Gitarrenspieler, der statt abends um 8 erst um 12 angefangen hat vor unserm Fenster Gitarre zu spielen, ist auch weitergezogen.

Dafür sind die kleinen Mäuse im Hostel geblieben. Am letzten Abend im Hostel mussten wir feststellen, dass die Mäuse nicht nur auf dem Boden herumrennen, sondern auch aus der Herdplatte kommen. Das könnt ihr euch so vorstellen, dass die dort nur Heizstäbe hatten und keine Zeranfeld oder so ähnlich. Auf jeden Fall war eine davon kaputt und die Mäuse habe es wohl irgendwie geschafft sich einen Weg nach oben zu bahnen. Auf jeden Fall war das ziemlich eklig und wir haben uns daraufhin entschieden an dem Abend etwas zu essen zu kaufen. Kochen wollten wir da nicht mehr ;)

Die letzten Tage waren ziemlich ruhig. Wir mussten einige Sachen erledigen, die wir vor unserer Abreise noch geklärt haben wollten. Zu guter letzt haben wir natürlich alle unsere Sachen gepackt.

Am Freitag ging es nach dem Auschecken dann ab zum Flughafen. Unser Flug ging leider erst um 20.45 Uhr also mussten wir ziemlich lange am Flughafen herumsitzen, denn wir mussten ja schon um 11 Uhr aus dem Hostel raus.
Ein kleiner Schock, als wir dann unser Gepäck einchecken wollten, gabs dann auch noch.
Der eine Koffer war zu schwer und wir hätten einiges an Übergepäck zahlen müssen. Also hieß es dann auf dem Flughafen die Koffer aufmachen und alles irgendwie umzuräumen. Hatten wir aber ziemlich schnell im Griff und es hieß dann bald ab ins Flugzeug.

9 Stunden im Flugzeug nach London und dann nocheinmal 1 Stunde bei Turbulenzen nach Frankfurt. Dann waren wir wieder auf festem Boden und waren daheim.
Unsere Eltern staunten nicht schlecht, als wir plötzlich vor ihnen standen. Da glaubte Alexandra und Erich erstmal, dass wir nur Geister wären und mussten sich wirklich eininge ale vergewissern, dass wir auch wirklich da waren und blieben.
Schön waren die vielen Gesichter, als wir einfach zur Tür reinspazierten. Danke dafür :)

Abends gabs dann noch bissel was zu feiern und es wurde ziemlich spät – oder eher früh.
Jetzt sind wir wieder daheim und der Alltag beginnt.

Vielleicht wird es noch einen Eintrag geben, also schaut trotzdem mal noch rein.

Liebe Grüße senden wir euch diesmal aus Deutschland !!!

Noch ein großes Sorry an alle, denen wir so oft gesagt haben, dass wir erst am 2. April nach Hause kommen. Wir wollten einfach eine große Überraschung daraus machen und da war das nun mal notwendig.

18.01.2010

Wir leben noch ;)

Keine Sorge, keine Sorge….

Wir leben noch und ihr werdet den nächsten Eintrag so schnell wie möglich bekommen :)

Solange könnt ihr ja unsere Bilder anschauen ;)

Den Link gibt es hier

7.01.2010

182. – 189. Tag

Ein schönes neues Jahr euch allen !
Aufdass ihr nicht ausgerutscht seid ;)

Uns geht es hier im recht warmen Kanada sehr gut. Wir haben das neue Jahr fast alle unbeschadet überstanden. Der ein oder andere Rausch war auch dabei.
Nun ja… Leider sind wir etwas sehr enttäuscht worden. Die Kanadier haben es hier wohl nicht so mit Feuerwerk. Eher nur mit Trinken und Feiern. Das ging im Hostel schon um 14 Uhr los. René und Manu haben sich dem ganzen Spaß dann auch bald angeschlossen, sodass Manu um 20 Uhr schon im Bett lag.
Sprich… Neujahr verschlafen ! Aber verpasst hat er nichts.

Nach langen Diskussionen unter den Hostelbewohnern (ohne Ergebnisse) haben sich René und ich auf den Weg zum Feuerwerk gemacht.
Das Problem war nur: Wo findet es statt ?
Nicht mal Google wollte es uns verraten und die Meinungen der Hostelbewohner ging strikt auseinander.
Also sind wir losmaschiert und haben uns mal bei der Waterfront umgeschaut. Wir haben ziemlich schnell gemerkt, dass dort nicht wirklich was im Gang war. Aber die Zeit war leider zu knapp auf die andere Seite von Downtown zu laufen oder zu fahren.
Wir hatten also nur den Blick auf North Vancouver. Dort haben wir nun ja… vereinzelt ein paar Raketen gesehen, die leider im Lichtermeer der Laternen der Stadt untergegangen sind.
Außerdem gabs dann noch die Olympischen Ringe, die ständig ihre Farben geändert haben. Das wars dann aber auch.

Ich denke, die Balzfelder haben da ein wesentlich schöneres Feuerwerk gehabt. Ganz ehrlich hatte ich mir viel mehr erwartet.
Zurück im Hostel wars dann auch so, dass nur noch Schnapsleichen rumgerannt sind. Da hat man es sich doch lieber gemütlich gemacht und gelesen.

Am nächsten Tag wollten wir wie vereinbart zum alljährlichen Polar Bear Swim am English Bay gehen.
Laut Rob, einem Hostelbewohner, sollte es um 12 Uhr stattfinden.
Beim Polar Bear Swim geht es darum, dass am Neujahrstag alle Verrückten sich am English Bay treffen und auf ein Schießkommando in den eiskalten Ozean rennen.
Nachdem wir alle unsere Sachen ins andere Hostel gebracht haben, gabs dann die nächste Enttäuschung. Das Polar Bea Swim war schon um 10 Uhr.
Also auch diese Tradition verpasst. René wollte eigentlich mitschwimmen, stattdessen ist er lieber heiß duschen gegangen.
Anschließend haben wir noch bissel gechillt und sind in die Kneipe unter unserm neuen Hostel Billiard spielen und was Essen gegangen.
Es hieß dann auch schon bald Zeit zum gehen und wir haben René an den Flughafen begleitet.

Beim Einchecken hatte diese Frau am Schalter leider ein Problem mit Renés Nachnamen, da sie nicht verstanden hat, für was die beiden Punkte über dem o sind.
Nach langem Erklären und hin und her konnte er dann aber doch einchecken.

Die nächste Überraschung gabs dann am Abend im neuen Hostel. Wir waren da grad so am Essen, da seh ich im Augenwinkel zwei kleine Mäuse. Ich dachte, ich sehe nicht recht. Die eine Bewohnerin hat dann nur gelacht.
Seit dem haben wir sie allerdings nicht mehr gesehen. Zum Glück.

Unsere erste Nacht im Hostel war ziemlich warm, da die Heizung auf volle Pulle lief und man sich die Finger verbrannt hat, wenn man an die Rohre gelangt hat.
Dagegegen ist es jetzt verdammt kalt.
Wir waren gestern an der Rezeption und haben nachgefragt und es wurde versprochen, dass die Heizung am nächsten Morgen wieder gehen würde.
Bis jetzt ist sie allerdings noch kalt, sodass wir hier fast zu Eiszapfen erstarren und die Füße unter der heißen Dusche vor lauter Kälte brennen.

Wir haben übrigends viele viele neue Bilder auf Flickr hochgeladen. Sodass ihr jetzt auf dem neuesten Stand seid.

Damit ihr unsere Eindrücke auch teilen könnt, hier eine kleine Auswahl.


4.01.2010

Neue Bilder




IMG_0032

Ursprünglich hochgeladen von Manu & Chrissy

Neue Bilder sind online !!!

30.12.2009

180. – 181. Tag

Nun ja… viel gibt es nicht zu berichten, aber wir wollen euch natürlich über aktuelles auf dem Laufenden halten, deshalb hier ein Minieintrag.

Unser Hostel ist ja echt krass. Ziemliche Barrackle eigentlich. Dafür ist es das zweitgünstigste in Vancouver.
Das problem ist nur… Das neue Jahr kommt und die Preise gehen hauptsächlich wegen den Olympischen Spielen drastisch in die Höhe.
Eine Woche in einem privaten Zimmer hat hier 200$ gekostet (2 Personen). Ab dem 1. Januar kostet der gleiche Spaß 300$.
Wir haben uns also entschieden ab dem 1. Januar ein anderes (saubereres) Hostel aufzusuchen.
Gesagt getan… Nachdem wir durch die komplette Downtown inklusive Chinatown und Pennerstraße gelaufen sind, um bei einem Hostel zu fragen und zu erfahren, dass sie es eigentlich jetzt um die Jahreszeit nicht macht längere Reservierungen anzunehmen, haben wir ein anderes Hostel gefunden, welches genau um die Ecke zum jetzigen Hostel ist.
Wir haben uns die ganzen Räumlichkeiten vorsichtshalber mal angeschaut und sind echt begeistert.
Haben uns auch schon ein Zimmer reservieren lassen, sodass wir am 1. Januar einen neuen Schlafplatz haben :)
Und es ist nicht wirklich viel teurer, als das in dem wir jetzt gerade hocken und dafür umso schöner und sauberer. Das beste ist, es gibt hier Rauchverbot und wir haben endlich wieder tolle Luft in der Küche.

Es gibt hier doch tatsächlich ein paar Hostelbewohner, die ihre Zigarette am Toaster anmachen, während jemand anderes nebendran sein Essen zubereitet und die Asche doch schon nahe dran ist auf dem Essen zu landen.

Das wars auch schon von hier… Morgen wird nach einem Spaziergang im Stanley Park bei Sauna und Whirlpool relaxt.

Guten Rutsch und feiert schön.

p.s. damit wir es nicht vergessen: ab dem 2. oder 3. Januar werden wir vorraussichtlich wieder neue Bilder posten können, die dann auch auf Flickr erscheinen, da wir dann ja kostenloses Wlan im neuen Hostel haben :)

Weihnachten ist vorbei und das neue Jahr nähert sich mit großen Schritten.
Wir hoffen, ihr habt die Weihnachtstage alle gut überlebt und werdet die letzten Tage im alten Jahr noch genießen.

Bei uns wollte das alte Jahr nochmal einen großen Merkzettel hinterlassen.
Wie die meisten von euch Lesern wahrscheinlich mitbekommen haben, hatten wir leider einen kleinen Unfall mit Auto und Camper, wobei beides einen Totalschaden erlitten hat.

Wir haben also die Tage vor Weihnachten bei einem sehr netten Kanadier gewohnt, der uns in der Wildnis gefunden hat und uns mit unseren ganzen Sachen mit zu sich nach Hause genommen hat.
Nach einem kurzen Schreck, haben wir die Tage mit Tyson, so hieß unser junge Helfer, nach seinem Feierabend mit Billiard spielen und Film schauen verbracht.

Am 24. Dezember mussten wir aber dann weiter nach Vancouver aufbrechen, denn er feierte Weihnachten mit seiner Familie.
Uns kam zum Glück eine super Mitfahrgelegenheit, die allemal günstiger war, als der geplante Greyhound Bus.
Also landeten wir nach 4 1/2 Stunden Autofahrt in einem Hostel in der Downtown von Vancouver.
Dort werden wir nun für die nächsten Tage bleiben, bis René am 1. Januar weiter nach Australien fliegt.
Fragt uns bitte nicht, was wir danach für Pläne haben, die gibt es nämlich noch nicht.

Wir haben es uns natürlich nicht entgehen lassen, beim Weihnachtsessen am 25. Dezember im Hostel mitzumachen.
Es gab Truthahn, verschiedene Gemüsesorten und Soße.
Super leckeres Essen, auch wenn die Stimmung nicht wirklich weihnachtlich war, sondern eher „abgefuckt“, so wie es hier so schön und oft heißt.

Von Vancouver haben wir in den letzten Tagen natürlich auch schon einiges erlebt.
Wir waren nochmals im Stanley Park, diesmal aber zu Fuß und nicht mit dem Auto so wie damals mit Peter, wir haben uns die Downtown etwas angeschaut und haben uns heute auf den Weg zur Suspension Bridge gemacht, einer Hängebrücke, die über eine Schlucht führt.
Es gibt hier 2 von diesen Brücken. Wir haben uns für die kleinere und kostenlose entschieden.
Die berühmte Gasuhr in Gastown haben wir heute zur halben Stunde auch noch spielen hören. Ich (Christiane) würde sie doch gerne mal zu vollen Stunde hören. Vielleicht schaffen wir es ja noch, ist schließlich nur 2 Blöcke oder so entfernt.

Das Wetter spielt hier in den letzten Tagen auch super mit. Die Sonne scheint und wir haben angenehme 0 Grad.

An Silvester werden wir uns hoffentlich ein super großes Feuerwerk anschauen und irgendwo in einer Bar oder ähnlichem etwas feiern. Am nächsten Tag heißt es dann für René mit einem 14 Stunden Flug nach Neuseeland aufzubrechen.

Bis dahin wird es von uns nicht viel zu berichten geben.
Kommt gut ins neue Jahr und vergesst die Vorsätze nicht, auch wenn sie dann meistens doch nicht eingehalten werden ;)

Ach ja…. als wir so durch die Einkaufsstraßen in Downtown gelaufen sind, haben wir doch tatsächlich feststellen müssen, dass die Leute hier so verrückt sind und in einer ewig langen Schlange anstehen, um in einem Kleidungsgeschäft einkaufen zu können, nur weil gerade die Preise reduziert sind.
Echt verrückt die Kanadier (wahrscheinlich waren bei diesem multikulturellen Volk keine Kanadier in der Schlange gestanden).

30.12.2009

164. – 172. Tag

Konnten diesen Eintrag leider erst jetzt abschicken. Sry, dass er so spät kommt. Es folgt auch gleich ein nächster.

Nachdem wir in Seattle in einem Pub gemütlich was getrunken und Billiard gespielt haben, sind wir weiter in Richtung Olympic National Park gefahren. Sprich… ab in die Wildnis !
Das Navi hatte leider irgendwie eine falsche Route und hat uns in eine Sackgasse geführt. Nach langem Suchen und Routenneuberechnung haben wir den ausgewählten “Brown Creek Campground“ mitten im Wald und der Finsternis endlich gefunden.

Zwei Tage lang haben wir uns in der Wildnis aufgehalten, mit Bären und Bergkatzen Tür an Tür gewohnt und nach knapp 7 Stunden mit nassem und vereistem Holz doch ein Feuer zum flackern gebracht, sowie eine Fotosession mit einer Eiszapfenwand abgehalten.
Alles in allem wunderschöne Tage in der Natur, bevor es wieder in die Zivilisation ging.

Nach etwa einer Woche USA überquerten wir ohne größere Probleme (wir mussten nur Kartoffeln und Äpfel zurücklassen) die Grenze nach Kanada.
Dort ging es dann auf direktem Weg über Hope, wo wir uns noch Schneeketten zulegten zum „Manning Provincial Park“.
Bei richtig tollem Schnee haben wir neben dem „Lightning Lake“ bei der „Day Use Area“ unsere Zelte aufgeschlagen.
Wir mussten natürlich beim Eingang die Campinggebühr zahlen, welcher etwa 4 km entfernt war. Also entschieden wir uns, eine kleine Nachtwanderung im Schnee vorzunehmen.
Es war soooo toll und hat sogar während unserer Wanderung geschneit.
Am nächsten Morgen gings raus in den Schnee, denn man musste die super Aussicht ja festhalten.
Anschließend gings leider weiter, in eine Gegend, die leider nicht mehr so tollen bis keinen Schnee mehr zu bieten hatte.

Am 15. Dezember haben wir uns dann trotz über einer Stunde Fahrt in Richtung Mt. Baker aufgemacht, um dort Skifahren zu gehen. Nach dem üblichen Skiausleihen und Ticketkaufen standen wir um 10 Uhr auf der Piste.
Nach mehreren Stunden mussten wir leider wegen plötzlichem zu starkem Schneefall und der daraus resultierenden schlechten Sicht wieder zurück zum Camper fahren.
Aber die Stunden, die wir auf der Piste standen, waren wirklich super. Klasse Neuschnee :)
Wir haben sogar einige Jungs beim Eispickelklettern gesehen.
Nächste Skistation wird Whistler sein, mit hoffentlich genauso tollem oder besserem Schnee.

Mittlerweile ist schon der 20. Dezember und wir befinden uns noch etwa 400 km östlich von Whistler unserem Ziel für Weihnachten.
Heute geht‘s nochmal in einen kleinen National Park außerhalb von der Zivilisation und die nächsten Tage dann in Richtung Whistler.

Falls wir bis dahin aus Gründen von Internetmangel nichts mehr von uns hören lassen, wünschen wir euch allen natürlich eine wunderschöne Weihnachten und vor allem einen guten Rutsch ins Jahr 2010 !!!

11.12.2009

149. – 163. Tag

So… lange nichts geschrieben. Das lag leider mitunter an unserer beschränkten Zeit in der letzten Woche und außerdem an der irgendwie kaputten Wlanverbindung von unserem Kollegen, bei dem wir die letzte Woche vor dem Haus standen.
Wir sind also die ganze Woche in Vancouver gewesen, haben viel in Büchereien nach Routen gesucht, die wir dann die nächsten 24 Tage anfahren und anschaun werden und einen wunderschönen Sonnenuntergang am Fraserriver erlebt.

Am Montag haben wir morgends schon mit kochen angefangen, damit René dann nach dem Flug auch was zu essen bekommt.
Haben ihn dann kurz vor 19 Uhr am Flughafen abgeholt. Nach dem Essen sind wir noch an den Fraserriver gelaufen und haben dort noch von der richtig kalten, aber frischen Luft geschnappt. Danach hieß es aber definitiv ins Bett, denn René war natürlich von zwei Flügen, die ins gesamt mit Wartezeit etc. 18 Stunden auf die Uhr brachten sichtlich kaputt. Verständlich.

Am nächsten Tag sind wir dann erstmal in das sogenannte Community Center gegangen, haben dort bisschen Sport gemacht und uns dann in Sauna, Whirlpool und Pool erholt.
Anschließend gings ab in den Supermarkt und dann mussten wir auch noch was am Camper reparieren und ruckzuck war auch schon 16 Uhr.
Wir sind dann von Vancouver nach Langley gefahren, weil wir ja noch unsere restlichen Schecks bekommen sollten. Im Restaurant sind wir dann abends auch gleich essen gegangen und haben in der Lounge etwas gechillt. Abends gabs dann noch einen Film zum Abschluss.

Am nächsten Tag haben wir noch einige Sachen erledigt und sind dann auf in Richtung Seattle gefahren. Dort haben wir an der Grenze erstmal die ganzen Sachen für René ausgefüllt und wurden dann noch nach Citrusfrüchten durchsucht, die uns dann auch Vorsichtsmaßnahmen gegen irgendwelche Bakterien abgenommen wurden. Naja… waren nicht wirklich viele.
Abends gabs dann noch ein paar kleine Schwierigkeiten wegen der Campgroundsuche, aber die hat sich dann auch geklärt und wir haben einen wirklich schönen gefunden, bei dem wir jetzt 2 Nächte bleiben.

Heute (Donnerstag) sind wir dann zum Shoppen in einen Ort hinter Seattle gefahren und haben dort ein klein wenig eingekauft. Nun ja… Bis wir dort waren und dann fertig mit Einkaufen waren, war auch schon 18 Uhr.
Sind dann auf einen Park and Ride Parkplatz gefahren und mit den öfftlichen Verkehrsmitteln Richtung Downtown. Dort haben wir natürlich erstmal gesucht, wo es was zu sehen gibt. Sind dann in einem Irish Pub gelandet und haben dort was getrunken und gegessen. Später auch noch Billiard gespielt.
Jetzt sind wir nach einem langen Tag wieder auf dem Campingplatz und werden dann ab ins Bett gehen.
Morgen geht unsere Reise schließlich weiter.

Bis dahin… Liebe Grüße

26.11.2009

143. – 148. Tag

Halli Hallo….

heute mal mit doppelt guter Laune.
Warum ??? Tja…. das bedarf einiger kleiner Vorgeschichten.

Wie ihr ja vielleicht alle schon wisst und auch in den letzten Einträgen gelesen habt, ist Vancouver und die Region dafür bekannt, dass es hier im Winter zwar nicht wirklich kalt wird, dafür aber zieeeeemlich viel regnet :(
So auch in den letzten Tagen. Die letzten 4-5 Tage hat es gar nicht mehr aufhören wollen. Es hat durchgehend geregnet. Mal stärker mal schwächer, aber es gab keine minute in der es mal nicht geregnet hat. Dementsprechend war natürlich die Stimmung nicht so toll, wie an einem schönen sonnigen Tag ohne Regen oder einem Frühlingstag.
Aber wir haben ja immer das Pech, dass es, wenn es mal schön ist (und die Betonung liegt auf wenn), ausgerechnet an einem Tag ist, an dem wir beide arbeiten müssen und manu am besten noch den ganzen Tag.
Heute wars zum Glück endlich mal anders. Manu musste heute also erst abends ab halb 5 arbeiten, also hatten wir den ganzen Morgen Zeit.
Als wir dann aufgestanden sind, hats schon mal aufgehört zu regnen. Das war super, auch wenn vor unserer Haustür trotzdem eine mega Pfütze den Weg versperrt hat und man also beim verlassen des Campers auf jeden Fall an den matschigen Schuhen nicht vorbeigekommen ist.
Auf jeden Fall, sind wir dann so beim Frühstück gesessen und waren ganz verblüfft, als plötzlich ein ganz kleiner Sonnenstrahl durchs Fenster gelinselt hat. Wir haben uns natürlich gleich total gefreut. Am Anfang dachte ich noch “Hoffentlich bleibt das jetzt auch länger als eine Minute so” und es war auch so.
Es war super warm heute (also nicht so richtig, aber man konnte ohne gleich zu frieren im Pullover rumlaufen) und die Sonne hat bis zum Untergang geschienen. Wir haben dann erstmal alle Fenster im Camper aufgerissen und die frische, milde Luft und die Sonne reingelassen.
Seit heute morgen gabs heute also keinen einen Regentropfen und unsere Laune war natürlich gleich doppelt besser, als in den letzten Tagen. Was so ein bisschen Sonne doch ausmacht.

Nun ja… Das war aber nur eine von zwei Geschichten, die wir euch heut zu erzählen haben.
Weiter gehts also:

Gestern abend wars eigentlich gar nicht so voll im Restaurant, dachte zumindest manu. Er hat gar nicht mitbekommen, dass es ganz gut besucht war.
Ich hab um 16:30 mit bedienen angefangen und konnte gleich mal gut loslegen.
Es lief echt super…. Dann kamen zwei Frauen mit zwei Kindern.
Ich bin mir nicht sicher, ob wir das hier schon erzählt haben, aber das Restaurant nimmt nur cash. Dafür sind die Preise extrem super. Da kann man n steak mit reis, kartoffeln, salat und knoblauchbrot für 11$ haben. und man wird wirklich satt. Von Montag bis Donnerstag gibts dann abends auch noch Specials für 7,95$ die gleiche Portion, wie, wenn das Essen nicht als Special wäre.
So weit so gut…
In Kanada ist es so, dass man wenn man ins Restaurant kommt, an einen Platz gesetzt wird und keine freie Platzwahl hat. So auch bei uns im restaurant. Manche schlappen trotzdem einfach rein und setzten sich irgendwo hin. NOrmalerweise ist es auch so, dass man dann, wenn man an seinen Platz gebracht wird, gleich ein Menü und Besteck hingelegt bekommt.
Die Frau, die als erstes von den beiden Frauen da war, hat sich also einfach auf einen Platz in der Lounge gesetzt, hatte dann natürlich kein menü und kein besteck. Die lounge gehört zu Section 1, also war das mein Gast.
Am Anfang war auch alles ok. Die haben schön Nachos mit extra cheese und extra sour creme/salsa gegessen, haben einige Biere getrunken und dann noch was richtiges zu essen bestellt. Die kleinen Kinder haben dann auch gut gegessen und am Schluss haben sie sich den Rest auch noch einpacken lassen.
Nun ja…. Rumgemotzt haben sie erstmal, als sie ihr Essen bekommen haben und kein Besteck hatten. Klar…. Sie wurden ja auch nicht an den Platz gebracht.
Dann gings ums bezahlen. Ich hatte die Rechnung schon auf den Tisch gelegt, was sie natürlich nicht gesehen haben, weil sie die ganze zeit gebabbelt haben. Ich bin dann irgendwann hin und hab geschaut, und dann haben sie gesehen, dass die Rechnung ja schon da liegt. Höhe: 76$ und ein paar Cent.
Die eine meinte dann nur so, dass sie mir die VISA Karte gibt. Tja… blöd gelaufen, wir nehmen ja nur cash.
Und da haben sie sich schon wieder aufgeregt, wie wir denn noch keine Bankmaschine im Restaurant haben können oder warum wir kein VISA oder irgendeine andere Karte nehmen. Als ob das meine Schuld wäre.
Super…. da ging die Stimmung dann schon ein wenig in den Keller.
Das beste war, dass sie natürlich kein Cash hatten und erst noch geld holen mussten. Also is die eine los und hat gemeint, sie geht geld holen. Die andere war da mit den kindern noch da. Ich dachte natürlich, die wird dann auf sie warten, denn der Bankautomat ist ja nur auf der anderen Seite im Supermarkt. Also ein Katzensprung
Bin dann in die Küche, um das Essen für andere rauszutragen und als ich wieder in die Lounge komm, waren alle weg. Super duper!!!
Sie kamen natürlich nicht zurück, was mich ziemlich sauer gemacht hat. Bevor ich dann cash out machen musste, hat mir emely (managerin) gesagt, dass ich die hälfte von der Rechnung selber tragen muss, weil ich als Bedienung für das Geld verantwortlich bin. Klasse… Also war ich natürlich nochmal mehr sauer. Meine Laune hat sich natürlich von super über sauer auf mies geändert. 38$ vom Trinkgeld zahlen, dann noch 21$ vom Trinkgeld an die Küche zahlen, weil das immer so ist. Was bleibt da denn bitte für mich ?
Ich hab dann noch ne Tasse kaputt gemacht und musste auch noch den Schließdienst machen. Schlimmer konnte es nicht mehr werden. Stan (Chef) hat mir dann 20$ in die Hand gedrückt und gemeint, dass ich nicht alles tragen muss, weil es das erste mal war und ich wirklich nichts dafür könnte. Das fand ich natürlich echt gut, denn so musste ich nur noch 18$ zahlen.
Der abend war dann wenigstens etwas geretten.
Nächster Tag: Die ganze Sache war eigentlich vergessen. Aufregen bringt ja nichts mehr.
Ich bin vor einer Stunde oder so ins Restaurant gekommen,um hier bissel rumzusitzen und dann kam Emely wieder und meinte, ich sollte doch mal herkommen. Ich dachte schon…. oh mein gott…. was ist jetzt los.
Sie meinte, dass die Leute von gestern heute zum bezahlen gekommen sind. Ich dachte erst ich hör nicht recht, aber ich hab das schon richtig verstanden gehabt. Das gibts echt nicht…. Die hatten gestern noch so lange zeit, aber kamen nicht und dann kommen sie am nächsten tag. Für mich natürlich perfekt :)
Sie haben ihnen also alles geld gegeben (100$ – die Rechung war 76$). wer gut in Mathe war, weiß, was dass für mich bedeutet…
genau :) Die haben mir ganze 24$ (!) Trinkgeld gegeben. War aber auch notwendig. Ich hab mich gefreut wie ein kleines Kind, weil ich jetzt auch noch geld gutgemacht hab.
Der Abend ist also gerettet. Und durch den tollen sonnigen Tag also auch der ganze Tag. So könnte es immer sein.
Wen es interessiert: ich habe gestern 108$ Trinkgeld gemacht :) :) :) *happy sei* !!!
Sry, wenn ich euch vielleicht jetzt ein klein wenig neidisch mache, aber ich musste das einfach loswerden, damit ihr seht, wie glücklich ich bin.

Jetzt heißt es für mich nur noch 2 Schichten arbeiten. Manu noch 5 Schichten und dann sind wir fertig. Dann gehts ans ganz lang “Urlaub” machen und einfach nur geniesen. Wer weiß, was noch kommt ;)

So… das waren unsere zwei kleinen Geschichtchen für diese Woche. Wir hoffen, euch geht es allen gut und ihr geniest das momentan bissel zu warme wetter in Deutschland. Kalt werden kann es ganz schnell :)

Endlich mal sonnige Grüße aus Vancouver

Eure Ausreisser :)

p.s keine angst, wir kommen zurück !!!

20.11.2009

132. – 142. Tag

hoppla….

Schon wieder so viele Tage rum. Jetzt ist es nur noch eine Woche, die wir zu arbeiten haben. Naja… bis auf heute und morgen. Das kommt auch noch dazu.

Eigentlich wollten wir ja am Sonntag essen gehen, haben wir dann aber nicht gemacht. Dafür waren wir Dienstags (10.11), weil wir da beide frei hatten.
Wir waren in einen italienischen Restaurant. Super lecker…. Haben uns dort Bruschetta und einen Pastateller bestellt.
Man hat dann 5 verschiedene Pastagerichte bekommen (alles halbe Portionen) und 2 Salate. Wir haben alles schön verputzt, aber danach waren wir wirklich voll. Wir dachten am Anfang, dass wir nicht satt werden, da es irgendwie so wenig aussah.
Danach sind wir noch im NY Grill was trinken gegangen.
Haben dort dann einen Mud Pie (ein gefrorener Eiscremekuchen) bestellt, weil wir den schon die ganze Zeit probieren wollten. Im anderen Restaurant gabs den leider nicht. Haben ihn dann von der Managerin geschenkt bekommen. Auch gut :)

In letzer Zeit ist es hier richtig stürmisch.
Stan, vom Grill meinte, dass es normalerweise nicht so ist.
Üblich ist, dass es hier den ganzen, bzw fast den ganzen Winter regnet, aber nicht, dass es so stürmisch ist.
Nachts ruckelts dann richtig am Camper, sodass wir teilweise nicht schlafen können, weil wir uns wie auf einem Schiff auf hoher See fühlen.
Haben uns jetzt schon zwei mal wo anders hingestellt, wo es etwas geschützter ist, sodass wir den Wind nicht direkt von allen Seiten abbekommen. War dann auch wesentlich besser.
Ein paar von den Bedienungen haben sich darüber unterhalten und meinten, dass es am Wochenende um die 60 meilen pro stunde hatte (etwa 90 km/h). Das war richtig abnormal. Da ist alles durch die Gegen geflogen, was nur lose war.

Am Sonntag wollten wir eigentlich wieder nach Seattle gehen, um dort nochmal zu shoppen. Haben jetzt auch schon Geld getauscht, was wir ja letztes Mal vergessen haben ^^
Peter hat uns jetzt vor 2 Tagen gesagt, dass er am Wochenende nicht kann.
Super… Wir haben uns schon voll gefreut. Haben jetzt entschieden, dass wir dann mit René gehen, weil wir so und so bissel an der Westküste der USA entlang fahren wollen.
Dann können wir uns auch bissel mehr Zeit lassen.
Was wir jetzt am Sonntag machen, wissen wir noch nicht. Mal sehen :)

Viele nasse Grüße, an alle die diesen Blog verfolgen :) und auch an alle die es leider nicht tun :(

BYE BYE

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